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Kampagnen Update
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SPECIAL >> Wien, Österreich > Bericht eines Informanten
Am 23. April 2003 schickte IAMS 95 Säcke "Experimental
Dry Pet Food" ans Labor von Jürgen Zentek in Wien, Österreich.
Zentek hält den IAMS-Lehrstuhl für kliniasche Diätetik
an der Veterinärmedizinischen Universität Wien inne. Sein
Lehrstuhl wird über eine Stiftung der IAMS-Company finanziert.
Die Hunde, die in Zenteks Labor gefangen sind, werden in verließähnlichen
Räumen gehalten: in kahlen, feuchten Stahlbetonzellen - ähnlich
jener, die PETA während einer neunmonatigen Recherche in einem
IAMS-Vertragslabor in den USA gefunden hatte. Es kommt noch schlimmer.
InformantInnen zufolge sollen die Hunde in Zenteks Labor regelmäßig
getreten, geschlagen und angeschrien werden. Die Hunde wurden wegen
ihrer strengen Abschirmung psychotisch. Schon seit sechs bis sieben
Jahren sitzen sie hinter Gittern.
IAMS gibt zwar zu, dass sein "Experimental Dry Pet Food"
an einige der Hunde in Zenteks Labor verfüttert worden ist,
sagt aber auch, daß dies ohne ihr Wissen durch einen "Untersucher,
der (...) neugierig bezüglich des Geschmacks und der Kotqualität
war" geschah. IAMS betont, das "Nahrungsprodukt im April
an die Universität Wien für ambulante Untersuchungen"
geschickt zu haben. Bei diesen "kommen Haustiere zur Behandlung
ihrer bereits existierenden medizinischen Zustände regelmäßig
an die Universität". Unsere InformantInnen widerlegen
diese Behauptung.
Wenn IAMS wirklich an die humane Behandlung von Tieren glaubt, dann
sollte es fordern, dass Jürgen Zentek und die Veterinärmedizinische
Universität Wien unverzüglich die Haltungsbedingungen
für alle von ihnen gehaltenen Tiere verbessern. Wenn das nicht
geschieht (unsere InformantInnen werden uns das wissen lassen),
sollte IAMS die finanzielle Unterstützung für Zentek streichen
und die Zusammenarbeit mit der Veterinärmedizinischen Universität
Wien beenden. Es gibt keine Entschuldigung dafür, die grausamen
und barbarischen Haltungsbedingungen an der Veterinärmedizinischen
Universität Wien zu fördern.
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